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Olympischer Nationaler Park

Der Olympische National Park bietet eine reiche Vielfalt an Naturschönheiten, die schneebedeckten hohen Berge, weite Gebiete von Ur-Wald, rauhe ungestörte Strände und einen milden Regenwald. Es ist ein ideales Reiseziel zum wandern, Kampen, Rucksackwandern, Meer Kayaking und die Natur zu erforschen.

Wo ist es?

Die Olympische Halbinsel liegt im Staate Washington, westlich von Seattle, in der nordwestlichen Ecke der unteren 48 Staaten. Es ist eine viereckige Halbinsel, ungefähr 160 km an jeder Seite, begrenzt von dem Pazifischen Meer im Westen , dem Puget Sound zum Osten hin und dem Straight of San Juan zum Norden hin.

Der Olympische National Park ist ein Gebiet von circa 80 km Runde im Zentrum der Halbinsel sowie auch das meiste der Pazifischen Küstenlinie. Das meiste Land, das den Nationalen Park umgibt, ist Nationaler Wald.

Mount Olympus © Mike Leco / USATourist.com
Fast 2,700 Meter hoch ist der Mount Olympus, der höchste Berg in der Olympischen Bergkette und er hat fünf Gletscher.

Die Olympischen Berge steigen nur bis zu 2.700 Meter sind aber sehr schneebedeckt und voller Gletscher das ganze Jahr über. Der andauernde warme Strom von feuchten Winden vom Pazifischen Meer bringt erstaunlich viel Regen zu den westlichen Abhängen der Berge und hohe Mengen von Schnee zu den Berggipfeln. Die westlichen Tiefgebiete und Täler erhalten bis zu 380 cm Regen jedes Jahr und die Gipfel können bis zu 38 Meter Schnee bekommen.

Der Olympische Park ist leicht zu erreichen

Die Olympische Halbinsel und der Olympische National Park sind innerhalb ein paar Stunden Fahrt von Seattle, Washington zu erreichen. Die schnellste Route ist mit einer Autofähre von Seattle nach Bremerton zu fahren oder mit einer Fähre von Edmonds, nördlich von Seattle. Die Fahrt ist sehr malerisch und dauert ungefähr eine Stunde. Die Rückfahrkarte ist cirka $15 für ein Auto und $7 pro Passagier und Fussgänger. Man kann auch um den südlichen Zipfel von Puget Sound nahe Tacoma herumfahren und dann nördlich auf der Halbinsel hinauffahren. Doch dieses Fahren wird mehr Kilometer und mehrere Stunden an die Reise anhängen.

Die Olympische Halbinsel Einwohnerschaft ist sehr gering und die meisten Bewohner leben in Orten an den östlichen und nördlichen Küsten. Port Townsend und Port Angeles an der nördlichen Küste sind die Hauptorte. Es gibt auch mehrere kleinere und malerische Fischerdörfe an dieser Küste entlang. Der einzige Ort, der mehrere Bewohner hat an dem Westende der Halbinsel ist Forks. Port Townsend und Port Angeles bieten eine Auswahl an Unterkünften. Forks hat ungefähr sechs Motels und die gleiche Anzahl von Restaurants.

Es gibt nur wenige Einfahrtstrassen in den Park hinein

Highway 101, eine zweibahnige Landstrasse und keine Autobahn, umkreist die Halbinsel und den Park.. Es gibt nur sehr wenige Einfahrtsstrassen in den Park hinein. Eine dieser Strassen geht südlich von Port Angeles für 32 km und klettert circa 2,000 Meter hinauf zu Hurrican Ridge. Von da aus ist die Aussicht auf den Mount Olympus und auf das Innere des Parks einfach fantastisch. Dort gibt es Möglichkeiten zum picknicken , Toiletten und ein Besucherzentrum. und mehrere gute Wanderwege. Eine schmale ungepflasterte Strasse geht für 15 km südlich von Hurrican Ridge bis zum Obstruction Point. Es wird vorgeschlagen, diese Fahrt nur mit einem Jeep zu versuchen, doch ein Wagen , der hoch über der Strasse liegt, kann die Fahrt sicher machen. Sehr wenige Touristen wagen sich auf diese Strasse, so dass Sie vom Gewimmel fort sind. Die Aussichten sind fantastisch und man hat viele Chancen, wilde Tiere zu sehen

Ungefähr 40 km westlich von Port Angeles folgt eine ander Einfashrtsstrasse den Sol Duc Fluss für 32 km in das Innere des Parks zu den Sol Duc heissen Quellen. Ein Urlaubsort hier bietet Unterkünfte und Kampen in der Nähe dieser natürlichen Mineral reichen heissen Quellen.

Mehr als 80 km von natürlicher unbebauter Küstenlinie

Der Ort Forks liegt an der Route 101 80 km westlich von Port Angeles. Dies ist ein guter Ort, wo man Lunch essen oder auch übernachten kann ,während man die Strände des Pazifischen Meeres und die westlichen Abhänge der Olympischen Berge erkundet.

Von Forks aus und südlich an der Route 101 entlang gibt es mehrere Einfahrtsstrassen zum Westen hin bis zur Küstenlinie. Hier findet man mehr als 80 km total unberührte Strände. Diese Gegend kann man eigentlich nur erreichen, wenn man dorthin durch die Wilderness wandert. Die Strände sind sehr rauh mit hohen Felsen, Klippen, die durch die ständigen Wellen des Meeres geformt wurden, sandigen Stellen und vielen isolierten felsigen "Heutürmen", die direkt vor der Küste stehen. In vielen Stellen sind die Strände voll von hochgestapelten Baumstämmen, die aus den Bergen hinuntergespült wurden und von den wilden Wellen des Meeres auf die Strände geworfen wurden.

Der Regenwälder sind seltsame geheimnisvolle Gegenden

Ungefähr 25 km südlich von Forks gibt es eine Strasse, die dem Hoh Fluss Tal in die westlichen Abhänge der Olympischen Berge folgt. Diese führt in den Hoh Regenwald. Circa 65 km weiter südlich gibt es eine andere Einfahrtsstrasse, die gegen Osten hin an dem Quinault Fluss Tal zu dem Quinault Regenwald geht. Beide Attraktionen haben Besucherzentren mit Kampingplätzen und Wanderwegen.

Hoh Regenwald Besucherzentrum © Mike Leco / USATourist.com
Das Hoh Regenwald Besucherzentrum hat zwei kurze Naturwanderwege, den Hall der Moose Pfad und den Spruce Naturpfad. Der Hoh Fluss Pfad, der einen in das Hinterland bringt, ist auch vom Besucherzentrum her zugänglich.

Die Regenwälder an den westlichen Abhängen der Berge sind fantastische, rätselhafte Gegenden, die immer in einem Nebelschleier liegen. Gigantische uralte Fichten bis zu 100 Meter hoch bilden einen Wald , der mit grossen Farnen und anderen grünen üppigen Büschen gefüllt ist. Die Baumstämme und Äste sind mit langem hängendem Moos geziert. Seien Sie sicher und besuchen Se unbedingt den Regenwald!

Dies ist ein Paradies für Rucksack- und andere Wanderer

Im nordwestlichen Zipfel der Halbinsel gibt es die Makah Indianer Reservation, die nur 96 qkm umfasst. Dies sind die letzten Ur-Amerikaner, die Wale mit hölzernen Harpunen aus offenen Booten jagen. Das Makah Kulturzentrum hat ein interessantes Museum, das die Geschichte und die Kultur dieses Stammes erklärt.

Der Olympische National Park, der mehr als 960 km Wanderwege hat, ist ein Paradies für Wanderer. Viele der Gegenden sind aussergewöhnlich rauh und wild. Wenn auch die Berge nicht sehr hoch sind, sie können für unerfahrene Bergwanderer sehr gefährlich sein, weil es dort Gletscher und Schnee das ganze Jahr über gibt. Dies ist wirklich wilde rauhe Natur.

Geschrieben von: Mike Leco
Üersetzung von: Irmgard Castleberry
Foto oben Kredite: © Mike Leco / USATourist.com
Fotobeschreibung: Mit den erstaunlichen Meeresaussichten, hervorragenden Meeresfelsen und Tidegewässern ist der Rialto Strand ein populäres Reiseziel im Olympischen Nationalpark.