South Dakota
Reiseziele
Reservationen

Süd Dakota

"Der Mount Rushmore Staat"

Süd Dakota ist einer der Midwest Staaten

Süd Dakota befindet sich im nördlichen Teil der Midwest Staaten. Er liegt etwa 400 km südlich der kanadischen Grenze und ist von den Staaten Minnesota, Iowa, Nebraska, Wyoming, Montana und Nord Dakota umgeben. Der Staat wird durch den Missouri Fluss, der von Norden nach Süden fließt, in zwei geteilt.

Östlich vom Missouri ist die Landschaft extrem flach, mit endlosem Grasland und leicht hügligen Prärien. Man kann sich leicht die Millionen von Bisons vorstellen, welche diese gigantische Ebene in endlosen Herden durchwanderten. Dies waren früher die ergiebigen Jagdgefilde der Dakota, auch unter den Namen Lakota, Nakota oder Sioux bekannt. Der Film "Dances with Wolves" wurde komplett in Süd Dakota gedreht.

Badlands National Park © Michelle Leco / USATourist.com
BadBadlands National Park enthält viele spektakuläre Felsformationen und ist voll von wilder Fauna wie Bisons, Kojoten, Präriehunden und Antilopen.

Die Black Hills und die Badlands liegen im westlichen Teil

Westlich des Flusses wird das Land hügelig und mit dramatischen Kuppen versetzt. Am westlichen Rand des Staates ragen die Black Hills als eine isolierte Bergkette aus der Ebene heraus. Süd-östlich davon liegt die fabelhaft erodierte Landschaft, welche als die Badlands bekannt ist.

Das Klima ist temperiert mit angenehm warmen Sommern und streng kalten Wintern. Die Temperaturen können in den Sommermonaten 25 - 30°C erreichen, können jedoch im Winter stark unter Null fallen. Starke Schneefälle und eisige Winde können den Winter in der weit offenen Prärie eher unangenehm gestalten. Die beste Jahreszeit für eine Besichtigung von Süd Dakota ist während den Sommermonaten, wenn das Wetter dort am besten ist.

Der "Wilde Westen" ist ein Grossteil der Geschichte des Staates

Süd Dakota ist groß, leicht bevölkert und selten von zahlreichen Touristen besichtigt. Der Staat gewann seinen Ruf als "Wilder Westen" während der Frontier-Tage des neunzehnten Jahrhunderts als zahlreiche Vermögenssucher auf der Suche nach Gold in diese schöne Land strömten. Sie gründeten viele Goldgräberstädte im Bereich der Black Hills. Die berühmteste dieser Frontierstädte ist Deadwood. Wild Bill Hickock, Calamity Jane, Wyatt Earp und Doc Holiday sind nur einige wenige der Leute, welche dazu halfen, Deadwood seinen infamen Ruf als eine wilde Stadt des Westens zu geben. Heute sind zahlreiche der Saloons und Geschäfte in Deadwood zu ihrem Aussehen der Wild-West Zeit wieder hergestellt. Es ist jetzt ein populäres Touristenziel für Shopping, Spielen und Sightseeing.

Wounded Knee © Michelle Leco / USATourist.com
Heute erinnert ein kleines Denkmal am Ort des "Wounded Knee Massacre" und die Nachkommen der Überlebenden leben immer noch in nahe gelegenen Reservaten.

Süd Dakota ist die Heimat vieler Uramerikaner

Die Stämme der Sioux und der Nord Cheyenne haben lange in diesem harten Land gediehen. Sie folgten den großen Büffelherden durch die Ebenen und jagten das zahlreiche Wild in den Black Hills. Als General George Armstrong Custer's Expedition in 1874 Gold in den Black Hills entdeckte brach die Regierung der Vereinigten Staaten seine Abkommen mit den lokalen Indianern. Reichtumsjäger und Kolonisten strömten in die Black Hills und die Ureinwohner wurden mit Gewalt in Indianerreservate verlagert. Einige der Stämme, unter der Führung ihrer jetzt berühmten Häuptlingen Sitting Bull, Crazy Horse und Red Cloud, haben Widerstand geleistet und haben sich sogar gewehrt.

In 1876 griff General Custer ein großes Lager von Lakotas und Nord Cheyennes am Little Big Horn Fluss in Montana an. Seine gesamte Truppe wurde vernichtet in dem was als "Custer's Last Stand" in die Geschichte überging. 1890 führte eine spirituelle Bewegung, bekannt als "Ghost Dance" in den Indianerreservaten zu einem Aufstand. Die Armee der Vereinigten Staaten reagierte schnell und brutal. Bei einem kleinen Scharmützel in "Wounded Knee" Süd Dakota, metzelte ein Armeeabordnung 250 Lakota Männer, Frauen und Kinder nieder. Heute erinnert ein kleines Denkmal am Ort des "Wounded Knee Massacre" und die Nachkommen der Überlebenden leben immer noch in nahe gelegenen Reservaten.

Die Black Hills sind das heilige Land der Sioux

In 1980 entschied das oberste Gericht der Vereinigten Staaten, dass die US-Regierung die Black Hills den Sioux illegal beschlagnahmt hatten und gewährte dem Stamm 122 Millionen $ Schadensersatz angelaufene Zinsen. Die Sioux, welche in einigen der ärmsten Gemeinschaften in den Vereinigten Staaten leben, lehnten das Geld ab. Sie erklärten, dass sie ihr heiliges Land zurückerstattet wollten.

Man kann immer noch die wunderbaren South Hills, welche von den Sioux als heilig betrachtet werden, besichtigen. Man kann auch durch die Indianerreservate fahren und die armen Lebensbedingungen dieses stolzen Volkes beobachten.

Longhorn Saloon © Michelle Leco / USATourist.com
Heute sind zahlreiche der Saloons und Geschäfte in Deadwood zu ihrem Aussehen der Wild-West Zeit wieder hergestellt. Es ist jetzt ein populäres Touristenziel für Shopping, Spielen und Sightseeing.

Die westliche Hälfte von Süd Dakota hat viele populäre Attraktionen

Viele Attraktionen von Süd Dakota sind an der westlichen Grenze des Staates konzentriert. Badlands National Park enthält viele spektakuläre Felsformationen und ist voll von wilder Fauna wie Bisons, Kojoten, Präriehunden und Antilopen. In den nahe gelegenen Black Hills, enthalten Wind Cave National Park und Jewel Cave National Monument viele wunderbare Felsformationen und können besichtigt werden. Custer State Park hat die größte Bisonherde der USA mit mehr als 1500 Tieren. Diese und viele andere Tierarten können von einer Panoramarundfahrt beobachtet werden.

Zwei der größten Skulpturen der Welt sind hier

Das Mount Rushmore Monument, fertig gestellt in 1939, ist eine der größten Skulpturen, die je gefertigt wurden. Die zwanzig Meter hohen Gesichter von vier Präsidenten der Vereinigten Staaten, Washington, Jefferson, Roosevelt und Lincoln sind mit allen Details in den Granitberg gemeißelt.

Das Monument für den Häuptling Crazy Horse, in der Nähe ist noch in Arbeit. Es wurde in 1949 vom Bildhauer Korczak Ziolkowski in Angriff genommen, nachdem die Lakota Häuptlinge ihm geschrieben hatten mit der Bitte, ein Denkmal für die Amerikanischen Indianer zu schaffen. Wenn es fertig gestellt sein wird, wird die Skulptur des Häuptlings Crazy Horse auf seinem Pony mehr als 150 Meter hoch und 200 Meter lang sein. Ziolkowski ist 1982 gestorben, doch seine Familie arbeitet an seinem Werk weiter. Ein großes Besucherzentrum bewahrt über 20000 Kunst- und Handwerksobjekte der Amerikanischen Indianer.

Die berühmte Motorradrallye von Sturgis wird jeden August hier abgehalten

Es gibt eine Vielzahl von Aktivitäten im Freien in Süd Dakota, darunter Jagen, Fischen, Boot fahren, Wandern, Kampieren, Mountainbike fahren und Reiten. Glückspiele sind legal und es gibt Kasinos in Wildwood und auf jedem Indianerreservat. Die kleine Stadt Sturgis in der Nähe der Black Hills empfängt die berühmte Sturgis Motorradrallye jedes Jahr im August. Sie zieht jedes Jahr mehr als 100000 Motorradfahrer an.

Geschrieben von: Mike Leco
Üersetzung von: Charles Werner
Foto oben Kredite: © US National Park Service
Fotobeschreibung: Das Mount Rushmore Monument, fertig gestellt in 1939, ist eine der größten Skulpturen, die je gefertigt wurden.