New Orleans
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New Orleans
© U.S. Armee Corps von Engineuren

Luftaufnahme von New Orleans und dem Mississippi Fluss.

New Orleans, Louisiana

New Orleans liegt in Louisiana an dem südlichen Ende des Mississippi Flusses gerade ehe er in den Golf von Mexiko fliesst. Das Wetter ist das ganze Jahr über relativ warm. Schnee und Eis gibt es so weit südlich nicht, doch der Frühling und Herbst sind bekannt als die Regensaison. Die Sommer können aussergewöhnlich heiss und feucht sein, wenn die Stadt auch von Küstenbrisen besucht wird.

Hurrikane können sehr gefährliche Wetterbedingungen in New Orleans bieten.Die Hauptsaison für Hurrikane an der Golfküste ist von Juni bis September. Ursprünglich an Kanälen (die man Bayous nennt) gebaut, die Stadt ist eigentlich eine Insel, die 580 km umfasst und es ist die einzige Haupstadt in der USA, die unter dem Meeresspiegel (1 bis 2 Meter) gebaut ist. Am 29. August 2005 erlebte New Orleans Hurrikan Katrina, der schädlichste Hurrikan in seiner Geschichte. Orte in Louisiana, Mississippi und Alabama waren von Katrina betroffen.Mehr als 1,836 Menschen verloren ihr Leben und es gab Milliarden von Schäden.

Das Damm System in New Orleans (Flutkontrolle) versagte während des Sturmes und darum wurde 80% der Stadt überflutet. Man kann heute noch die Wasserlinien sehen von der Überflutung in Teilen der Stadt. Die populärste Touristengegend, das French Quarter, war auf dem höchsten Punkt der Stadt erbaut und wurde nicht überflutet, während der niedrige Ninth Ward, der niedrigste Teil der Stadt zerstört wurde und immer noch ruiniert ist.

Trotz der Zerstörung schauen die Einwohner von New Orleans in die Zukunft und sind dabei ihre Stadt zu renovieren. Viele Gebäude sind repariert und angestrichen worden. Als Tourist ist es möglich, dass Sie nichts von der Zerstörung sehen, es sei denn, Sie wollen es sehen. Fast alle Attraktionen, Geschäfte, und Restaurants sind wieder geöffnet. Der Tourismus in New Orleans ist lebendig und die wunderbare Kultur der Stadt ist in Ordnung und voller Leben.

Die Creole und Cajun Leute

Die Franzosen haben sich in 1717 in New Orleans niedergelassen, auf Basis einer Konzession, welche an Jean Baptiste Le Moyne, Sieur de Bienville, erteilt wurde, und welcher die Stadt nach Phillipe, dem Grafen von Orleans benannte. Das Gebiet war in der Tat eine kleine Insel, umgeben vom Mississippi Fluss, dem großen See Pontchartrain, und einem Sumpfgebiet. Die blühende Hafenstadt, welche sich entwickelte, wurde das Zentrum der gehobenen Klasse der Gegend. In 1762, wurde das gesamte Louisiana an die spanische Krone gegeben, kam jedoch zurück an die französische Regierung, bevor es an die Vereinigten Staaten, als Teil des "Louisiana Kaufes" verkauft wurde. Die Nachkommen der frühen französischen und spanischen Kolonisten werden immer noch als die Kreolen benannt, mit ihrer eigenen Küche und ihrem eigenen Lebensstil.

Die Cajun Kultur stammt von den französischen Kolonialisten, genannt "Acadians", welche ursprünglich Neufundland und New Brunswick im Kanada besetzt haben. Als sie im 18. Jahrhundert von den Briten vertrieben wurden, flohen sie nach Süden und ließen sich in Kolonien, quer durch Louisiana nieder, hauptsächlich in der Kronkolonie von New Orleans.

Gemeinsam bilden beide Kulturen die charakteristische Atmosphäre von New Orleans. Der Akzent ist exklusiv für die Gegend und klingt in keinem Maße wie ein typischer Akzent der Südstaaten. New Orleans selbst wird "N'awlins" ausgesprochen und Richtungsanweisungen werden nie mit Referenz auf Norden und Süden gegeben, sondern eher mit flussaufwärts und flussabwärts.

New Orleans ist auch stolz auf seine eigene einzigartige Musik. New Orleans Jazz klingt blechiger als der von Memphis und optimistischer als das, was Sie in New York oder Chicago hören werden. Sein Ursprung liegt in der ländlichen Cajun Musik, genannt zydeco, eine lustige Tanzmusik, welche Geigen, Ziehharmonikas und Waschbretter benutzt.

Die Cajun Küche ist gewürzt und exotisch. Oft benannt als "country cooking", enthält sie meist eine Mehlschwitze aus Fett und Mehl, welche dem Gericht Körper und Farbe verleiht. Die Kreole Küche ist nicht so stark gewürzt wie die Cajun Küche, doch ist sie sehr würzig und berühmt für ihre Saucen. Die beiden Stile konvergieren in eine Küche, welche eigenartig für Louisiana ist. Und was auch immer aufgetischt wird, eine Praline, aus Zucker, Butter und Pekannüssen ist eine ausgezeichnete Süßspeise als Nachtisch.

Die Distrikte

Wenn die Lokalen über die verschiedenen Sehenswürdigkeiten reden, denken sie oft an die verschiedenen Bezirke, genannt Distrikte. Jeder Distrikt unterscheidet sich von seinen Nachbarn und hat seine eigene Auswahl von wunderbaren Ansichten.

French Quarter © David Lewis
Das French Quarter ist das Herz der Innenstadt und ein Nationales Historisches Merkmal. Viele Restaurants, Hotels und Bars kann man hier finden und in nahegelegenen Bezirken.

Das berühmte Französische Viertel ist im Kern des Stadtzentrums. Dort sind die Gebäude meist enge, zweistöckige Häuser aus Backstein nach spanischer Art und Schmiedeeisen. Dort sind Geschäfte, Kunst- und Antiquitätsläden und Andenkensgeschäfte zur Tageszeit geöffnet, doch in der Nacht lebt das Viertel mit Restaurants, Herren Clubs und Blues Bars auf. Dieser Bereich enthält auch das Einkaufsviertel von Jackson Square, die Anlegestellen der Schaufelraddampfer für Flussrundfahrten und das Aquarium of the Americas.

Der Garden District ist etwa 8 km östlich des Französischen Viertels, und grenzt im Norden an St. Charles Avenue und im Süden an Magazine Street. Hier werden Sie liebliche historische Häuser finden, welche wie Puppenhäuser aussehen, mit großen Veranden, raffiniertem Schmuck und Schmiedeeisen Geländern. Die lokale Geschichtsgesellschaft empfiehlt Besichtigungen dieses Bereiches um die Eleganz einer vergangenen Epoche zu zeigen. Die Besichtigungen beinhalten auch eine Halt am Lafayette Friedhof, einer des Städte der Toten.

Die Universitäten von Loyola und Tulane liegen in dem Universitätsbereich, ebenso der Audubon Park, Standort des Audubon Zoos und Aquariums. Am nahe gelegenen Ufer des Mississippi kann man ein klimatisiertes Schiff für eine J.J. Audubon Flussrundfahrt besteigen.

Ausserhalb von New Orleans gibt es viele historische Plantagenhäuser mit grossen Gärten und herrlichen Eichenbäumen, die mit Moos bedeckt sind.Einige davon sind Privatpensionen, Museen oder Restaurants. Andere populäre Attraktionen sind die "Städte der Toten", die 42 dekorativen Friedhöfe, wo die Toten über der Erde begraben werden.

Mardi Gras © Doug Webb
Hunderte von Tausenden von Touristen finden sich in New Orleans während Mardi Gras um im French Quarter zu feiern und hochgeschätzte Perlenketten zu fangen, die von maskierten Festumzüglern in die Menge geworfen werden an den sechs Paraderouten entlang.

Mardi Gras (Karneval) und mehr

Die populärste Zeit, New Orleans zu besuchen ist während der zwölf Tage von Mardi Gras, die um den 6. Januar beginnen und am Aschermittwoch enden, am Anfang der Fastenzeit. Dies ist eine Zeit von Paraden, Parties und Maskenbällen, die man am besten als total verrückt beschreibt. Wenn es Ihnen aber nicht möglich ist, während der Zeit zu kommen, können Sie immer noch einen Eindruck von den aussergewöhnlichen Dekorationen bekommen, indem Sie den Fluss mit einer Fähre überqueren zur Newton Strasse, wo man herrliche Ausstellungen der klassischen Festwagen und Kostüme hat in der Mardi Gras World.

Andere Feiern sind der St. Patrick’s Tag im März, die French Quarter Feier im Frühling und die Jazz und Geschichtstage im Mai. Im Oktober gibt es mehrere Oktoberfeste und im ganzen Dezember wird das Creole Weihnachten gefeiert mit Paraden, historischen Festumzügen und der Gartenbezirk schimmert in Lichtern und Dekorationen. New Orleans ist auch der Ort, wo Hauptcollege und professionale Sportsveranstaltungen abgehalten werden. Das passiert meistens im Dezember und Januar.

Unterkünfte

New Orleans hat die einzigartigsten Unterkunftwahlen in den ganzen United Staaten. Das French Quarter und die Gartengegend sind voller Historischen Hotels mit schmideeisernen Balkons und herrlicher Architektur, die zu New Orleans gehört. Man findet auch die typischen Kettenhotels in der ganzen Stadt und die sogar sind im eleganten New Orleans Stil dekoriert. Privatpensionen gibt es überall in New Orleans, oft in Plantationhäusern in den Aussenbezirken der Stadt.

Verkehrssystem

Der Louis Armstrong New Orleans Internationale Flughafen ist der Haupflughafen für New Orleans. Der Flughafen ist ungefähr 20 Minuten Autofahrt von dem zentralen Geschäftsviertel und dem French Quarter entfernt

Es gibt mehrere Fahrtrouten einschliesslich der Haupt Ost-West Arterial Autobahn 10 (I-10). Amtrakzüge und Greyhoundbusse kommen auch regelmässig nach New Orleans.

Shopping

Typisch für ein Touristenzentrum hat New Orleans eine weite Auswahl von Einkaufsbereichen. Die Butiken Andenkensgeschäfte und Kunstgalerien des Französischen Viertels haben zur Tageszeit einen schönen Umsatz, ebenso die Geschäfte am River Walk wo man alle die wohlbekannten nationalen Geschäftsketten findet. Nicht weit entfern vom Französischen Viertel, am Ende der St. Peter Street und am Fluss liegt die Brauerei Jackson Brewery. Sie beherbergt fünfzig Restaurants und Geschäfte, viele davon spezialisiert auf Kunst, Antiquitäten und Handarbeiten durch lokale Handwerker. Magazine Street ist stolz auf seine 10 Kilometer von Galerien, Butiken, Schmuckgeschäfte und Antiquitätenhändler.

Kochkurse

Für Kulinarische Genüsse hält die bekannte New Orleans School of Cooking Kochkurse an zwei Orten, in einem früheren Melasse Lagerhaus auf 524 St. Louis Street, mitten im Französischen Viertel und in der Jackson Brauerei an der Decatur St. Für bescheidene 20 $ erhalten Sie unterhaltsame und auskunftsreiche Lektionen über die Cajun Küche und wenn die Klasse vorbei ist, können Sie die Gerichte essen, welche vorbereitet wurden, reichlich begleitet von Bier vom Fass. In beiden Gebäuden gibt es Geschäfte, wo Sie alles kaufen können was Sie brauchen um diese Gerichte zu Hause auszuprobieren.

Feiertage

Bei weitem ist die beliebteste Zeit, New Orleans zu besichtigen während den 12 Tagen der Mardi Gras (Fastnacht) Feier, welche am 6. Januar beginnt und am Aschermittwoch, dem Beginn der Fastenzeit, endet. Dies ist die Zeit der Umzüge, der Partys und der Maskenballe, welche am besten als Spaßraserei beschrieben wird. Jedoch, wenn Sie zu jener Zeit nicht besichtigen können, können Sie einen Eindruck der hervorragenden Dekoration bekommen, indem Sie den Fluss mit der Fähre zur Newton Street überqueren, wo eine wunderbare Ausstellung der klassischen Wagen und Kostüme in Mardi Gras World zu sehen ist.

Andere Feiertage sind St. Patricks Tag im März, das Festival des Französischen Viertels (French Quarter Festival) im Frühling und das Jazz and Heritage Festival im Mai. Im Oktober ginbt es einige Oktoberfeste und der gesamte Monat Dezember wird als Creoles Weihnachten gefeiert, mit Umzügen, Prunk und dem Garden District glitzernd mit Licht und Dekoration.

Klima

Da New Orleans am Golf von Mexiko liegt bleibt das Wetter das ganze Jahr über verhältnismäßig warm. Schnee und Eis reisen nur selten so weit nach Süden, doch die Mitte des Frühlings und der Herbst sind die regnerischen Jahreszeiten. Die Sommer können extrem heiß und feucht werden, obwohl die Stadt von den Küstenbrisen profitiert.

Orkane sind die einzigen wichtigen Wetterrisiken in New Orleans. Die Golfküste hat ihre Orkanjahreszeit von Juni bis September. Die Stadt wurde seit vielen Jahren nicht von einem Orkan aufgesucht, doch tropische Stürme, welche den Osten des Texas oder den Mississippi besuchen können sintflutartige Regen und Überschwemmungen in New Orleans hervorrufen.

Ob Sie für Familienferien, die Cajun Küche, oder für die losgelassene Mardi Gras Zeit hinkommen, Sie werden von den Wundern und dem Charme dieser Stadt nicht enttäuscht werden.

Geschrieben von: Elizabeth Blair
Üersetzung von: Irmgard Castleberry
Foto oben Kredite: © Jan Kronsell
Fotobeschreibung: Bourbon Strasse im French Quarter