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Big Sur, Kalifornien

"Der beste Platz an dem sich Land & Meer treffen"

Big Sur liegt am Scenic Highway One etwa 150 Meilen südlich von San Francisco und 300 Milen nördlich von Los Angeles. Geschichtlich gesehne stammt der Name Big Sur, von dem unerforschten Gebiet El Sur Grande das an der Küste südlich von Monterey Liegt. Heute, ist Big Sur ein 90 Meilen langer wilder, atemberaubender Küstenstreifen zwischen Carmel im Norden und San Simeon (Hearst Castle) im Süden. Highway One windet sich an dieser Küste entlang, die majestätischen Santa Lucia Mountains auf der einen, die felsenreiche Pazifikküste auf der anderen Seite.

Julia Pfeiffer Burns State Park © Andy Hwang
Ist Big Surs beliebtester Zugang zur Küste. Pfeiffer Beach ist beim ersten Mal schwer zu finden.

Das Anziehendste dieser unbeschreiblichen Landschaft ist die Kombination aus grandioser Geographie, unwahrscheinlich vielfältiger Vegetation und die dramatische Begegnung von Land und Meer. Big Sur geniesst einen weltweiten Ruf für seine spektakuläre Schönheit. Hiking, Rucksackwandern and Fahrten entlang der herrlichen Küste sind die Hauptattraktionen für die Besucher dieser Region. Vorsicht beim Fahren! Highway One ist eine der besten Strassen der Welt, aber die scharfen Kurven und steilen Strecken erlauben keine hohen Geschwindigkeiten. Diese atemberaubende Küstenroute bietet etwas für jeden Besucher.

Geschichte des Landes

Obwohl in den 1830ern 2 neuen Besitzern Land auf mexikanischem Boden im Gebiet nördlich des Big Sur Tales zugesprochen wurde, liess sich keiner der beiden dort nieder. Erst zu Beginn des letzten Jahrhunderts kamen die ersten Bewohner nach Big Sur.

Um die Jahrhundertwende lebten in Big Sur mehr Menschen als heute. Eine rege Holzindustrie sorgte für den Lebensunterhalt vieler Menschen. Die alte Küstenstrasse die die einzige Verbindung zwischen den Wohngebieten bildete, war nicht viel mehr als ein Pfad für Fuhrwerke. Dampfschiffe transportierten schwere Ladungen und ankerten in Notley's Landing, Partington Cove und der Mündung des Little Sur Rivers. Die Navigatrion was sehr gefährlich, 1889 wurde der Point Sur Leuchtturm in Betrieb genommen, um die Schiffe vor der gefährlichen Küste zu schützen.

Nach 18 jähriger Bauarbeit wurde die heutige Küstenstrasse 1937 fertiggestellt. Der Bau war sehr teuer, obwohl ein Teil der arbeiten von Strafgefangenen ausgeführt wurde. Diese Strasse war die erste Strasse von herrlicher landschaftlicher Schönheit in Kalifornien. Die Fahrt ist ein wirkliches Erlebnis unbeschreiblicher Schönheit und abwechslungsreicher Landschaft. Strom kam erst in den 50er Jahren in diese Gegend und ist bis heute noch nicht überall an der Küste oder in den abgelegeneren Berggegenden wie McWay Falls in Julia Pfeiffer Burns State Park.

Stände ... schwer zu finden, aber die Suche wert

Die Big Sur's Strände sind nicht mit den heissen, leicht zu erreichenden Sandstränden Südkaliforniens zu vergleichen, bieten sie doch eine Vielfalt an Abwechslung für die Besucher. Selbst im Somme sind die Stände in Big Sur relativ kühl. Sonnige Tage sind selten da die Küste meist in Nebel gehüllt ist. Warme Kleidung ist hier immer angebracht. Gutes Schuhwerk ist ebenfalls empfehlenswert, da die meisten Wege zu den Stränden zumindest eine kurze Wanderung erfordern.

Privatgrundstücke und steile Hänge machen die meisten Strände von Big Sur für Besucher unzugänglich. Allerdings gibt es mehrere State Parks und US Forest Service Strände, die das ganze Jahr uuber geöffnet sind. Wegen ihrer guten Zugänglichkeit und lanschaftlichen Schönheit empfehlen wir die folgenden Strände:

Big Sur River © Stan Russel / Big Sur Chamber of Commerce
Die Sommermonate sind ideal für Aktivitäten mit der ganzen Familie, wie im Gummiring den Big Sur Fluss hinunter zu treiben, das Erforschen der Strände bei Ebbe, oder Grillen in einem der Parks.

Pfeiffer Big Sur State Park

Der meistbesuchteste Park in Big Sur, bietet viele herrliche Wanderwege mit atemberaubender Aussicht auf den Pazifik und die Big Sur Schlucht. Auf den 810 Acres finden Sie herrliche Zedern, Weiden und Eichen. Wildtiere wir Wildschweine, Waschbären und viele verschiedene Vögel sind hier beheimatet. Es gibt 218 Campingplätze. In Big Sur Lodge bietet Zimmer oder Ferienhäuschen als Übernachtungsmöglichkeiten. Pfeiffer Big Sur State Park liegt 26 Meilen südlich von Carmel, am Highway 1.

Andrew Molera State Park

23 Meilen südlich von Carmel, ist Andrew State Park der grösste Park an der Big Sur Küste. Ein breiter, eine Meile langer Weg führt zu dem Sandstrand, der im Norden von einer Felswand vor dem Wind geschützt wird. Der Weg selbst ist ebenso herrlich wie der Strand. Er führt durch Wiesen mit Wildblumen und Sycamore Bäumen und bietet eine herrliche Aussicht auf die Küstenberge im Osten. Der Pfad führt am Big Sur Fluss entlang, der bei Molera's beach in den Ozean mündet.

Pfeiffer Beach

Ist Big Surs beliebtester Zugang zur Küste. Pfeiffer Beach ist beim ersten Mal schwer zu finden. Von einem grossen Parkplatz am Ende der Strasse aus führt ein kurzer, gut gekennzeichneter Weg zum Stand. Hohe Felsen ragen über diesem herrlichen Sandstrand und grosse bogenförmige Felsformationen in der Brandung, nicht weit vom Strand, machen die Sonnenuntergänge zu einem Erlebnis.

Julia Pfeiffer Burns State Park

Julia Pfeiffer Burns State Park erstreckt sich von der Big Sur Küstenlinie in das nahegelegene 3000 foot hohe Küstengebirge. Im Park finden Sie unter anderm Zedern, Eichen und einen 80 foot hohen wasserfall, der von Granitfelsen in das Meer fällt. Von den höheren Lagen der Wege øostlich des Hwy 1 aus hat man einen unbeschreiblichen Blick auf das Meer und die zerklüftete Küstenlinie.

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Sand Dollar Beach

Nur eine Meile südlich der US Forest Service Station in Pacific Valley und 14 Meilen ördlich der San Luis Obispo Provinzgrenze liegt Sand Dollar Beach. Von einem grossen Parkplatz us der anderen Seite des Hwy 1 aus, beim Plaskett Creek Campingplatz, führt eine stabile Treppe zu einem halbmond-förmingen Strand, der rundum durch Felswände vom Wind geschützt ist. Sand dollar bietet Besuchern die grösste Sandstrandfläche der Big Sur Küste und wahrscheinlich das mildeste Klima. Schaut man an diesem Strand nach Nordosten, kann man den 5 155 feet hohen Cone Peak sehen. Ein interesanter Umweg ist Jade Cove, zwei Meilen südlich von Sand Dolar Beach. Big Sur ist bekannt für seine Jadevorkommen. Jade Cove ist ein beliebter Punkt für Strandgutsammler und Steinsammler.

Weitere öffentliche Küstenzugänge in Big Sur sind Garrapata State Beach, Partington Cove, Mill Creek und Willow Creek.

Jahreszeiten und Unterkünfte

Big Sur ist das ganze Jahr über herrlich und mild. Im Januar ist das Wetter generell gut, aber es ist der Beginn der Regenzeit. Im Winter kann man hier die jährliche Wanderung der Grauwale sehen. Während dieser Zeit ziehen alle Grauwale von Alaska zu den warmen Lagunen Mexikos um dort ihre Junge zu bekommen. Im Februar/März kommen sie wieder zurück. Von den Aussichtspunkten an der Strasse kann man die Wale sehr gut sehen. Im Februar, dem ruhigsten Monat, hat man die Strände für sich allein.

Im Frühling erwachen die Hügel zu neuem Leben mit der Blüte der California Poppies und all den anderen Wildblumen, die Flüsse sind frisch und klar. Die Bächen sind eingerahmt von Callas und Weiden.

Juli und August sind die besten Monate zum Bergwandern, für Spaziergänge oder Campprogramme in den State Parks.

Die Sommermonate sind ideal für Aktivitäten mit der ganzen Familie, wie im Gummiring den Big Sur Fluss hinunter zu treiben, das Erforschen der Strände bei Ebbe, oder Grillen in einem der Parks. Der Sommer beschert uns hier auch die grössten Säugetiere der Erde, die Blauwale. Ausserden finden Sie hier auch Buckelwale und Orcas (Killerwale). Geniessen Sie einen Blick auf diese herrlichen Tiere von einem der Aussichtspunkte and der Küstenstrasse.

Fünfzehn Hotels, Pensionen und andere Unterkünfte stehen zur Wahl. Als Unterkünfte finden Sie in Ferienwohnungen auf den Campplätzen, Zimmern in einem der Klöster, Resorts oder sogar in einem der Institute die Erholung und Arbeitsgruppen anbieten. Es gibt 11 Campingplätze, manche mit Ferienhäuschen, andere mit Dusche und Waschautomaten. Camping ist möglich im Andrew Molera State Park und Pfeiffer-Big Sur State Park.

Geschrieben von: Carla Lee Suson
Üersetzung von: Heidi Tims
Foto oben Kredite: © Ken Brown
Fotobeschreibung: Big Sur