Fahrtroute 66
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Fahrtroute 66

Die Route 66 spannte mehr als halb über die United States. Es war die Haupt kommerziale Fernstrasse und Haupt Touristenverkehrsader zu der Westküste. Während dieser Jahre erhielt die Route 66 einen gewissen mytischen Charakter, der immer noch liebevoll in Erinnerung ist. Diese Tage des damaligen Ruhmes sind nun verblasst, doch die Nostalgie dieser Strasse lebt noch weiter.

Die Westküste war ernstlich isoliert

Vor dem 20. Jahrhundert war die Westküste der United States wirklich sehr ernstlich isoliert vom Osten und dem Mittwesten von den grossen Grenzen wie Bergen, Wüsten und ödem Land. Ehe die trankontinentale Eisenbahn im Jahre 1887 fertig gebaut war, war es schneller und besser ein Schiff um die südliche Spitze von Südamerika herum zu bringen als eine Überlandreise zu wagen.

Am Anfang des 20. Jahrhunderts war es immer noch schwierig und oft gefährlich ,von einer zur anderen Küste zu fahren. Gepflasterte Strassen hörten oft auf gerade vor den Rocky Mountains oder an den Rändern der südlichen Wüsten. Wollte man dennoch weiter fahren, bedeutete es, dass man kümmerlich bezeichnete ungepflasterte Strassen oder nur Dreckpfade meistern musste.Es gab auch keine Annehmlichkeiten für Reisende am Wege.

Route 66 in Hackberry, Arizona © Mike Leco / USATourist.com
Route 66 in Hackberry, Arizona

Die Route 66 verband Chicago mit Los Angeles

Mehrere Geschäftsleute von Oklahoma und Illinois entschieden sich, dass die USA eine interkontinentale Strasse brauchten, die den Osten mit dem Westen verband. Natürlich dachten sie, dass diese Strasse durch ihre Heimatorte von Springfield, Illinois und Oklahoma City führen sollte. Bis 1926 hatten sie die Regierung davon überzeugt, dass eine solche Strasse so viele Vorteile für das ganze Land haben würde, dass man endlich anfing, sie zu bauen. Die Strasse war noch nicht vollständig gepflastert bis 1938. Man nannte die Strasse die Route 66.

Die Route fing an am Ufer vom Lake Michigan in Chicago, Illinois, das grosse Ballungsgebiet an der nördlichen Ecke des riesigen Mittwestlichen landschaftlichen Becken des Mississippi Flusses. Chicago war schon gut mit den Städten an der Ostküste.verbunden. Von dort aus ging die Strasse nach Süden durch Illinois, Missouri und am Rande von Kansas entlang. In Oklahoma ging es weiter westlich durch eine Ecke von Texas, New Mexiko und Arizona,ehe sie endlich in Kalifornien war. Die Route 66 hörte auf in Los Angeles an den Stränden von Santa Monica.

Diese Fahrtroute war fast 4,000 km lang. Sie verband viele Hauptstädte im Mittwesten wie auch im Südwesten so wie Springfield, Illinois, St. Louis, Missouri, Oklahoma City, Amarillo, Texas, Albuquerque, New Mexico und Flagstaff, Arizona. Sie führte aber auch durch viele kleinere Orte und Dörfer am Weg entlang.

Sie wurde die beliebteste Ostküste zur Westküste Autostrasse

Die Route 66 wurde sehr schnell die beliebteste Ost-West Verbindung für kommerzielle Lastwagenfahrer und Touristen. Sie umging die Bergpässe der Rocky Mountains und folgte eine südliche Strecke, die das ganze Jahr über passierbar war.

Den Einheimischen an der Strasse entlang war es bald klar, dass der unaufhörliche Strom von Autoreisenden bestimmte Dinge brauchten wie Benzin, Essen, Unterkunft und ein bisschen Unterhaltung auf der Reise. Tausende von Tankstellen, Restaurants, Cafes, Kneipen, Lebensmittelläden und Touristen Attraktionen wurden gebaut. Die Route 66 brachte die Vorliebe für das “Motorist Hotel” oder Motel. Attraktionen an der Strasse entlang waren Andenkenläden, Indianische Verkaufsbuden, Aussichtsstellen, Zoos, Museen, Historische Stellen und Ausstellungen von geologischen Merkwürdigkeiten. Es war nichts ungewöhnliches gigantische Indianische Tepees (Zelte), riesige Cowboy Statuen und andere besonders geformte Gebäude zu sehen, um Aufsehen zu erregen und die vorbeifahrenden Touristen anzulocken. an der Route 66 entlang.

Während der 1930er Jahre, als die grosse ekonomische Depression dieses Land im Griff hatte, überfiel die Bauernlandschaft im Mittwesten. eine grosse Trockenheit. Die angebauten Felder wurden fruchtlos in Oklahoma, Kansas und Missouri und die ausgetrocknete Erde wurde zu Staub. Das Mississippi Becken wurde bekannt als der’ dustbowl ‘( das Staubbecken). Hunderte von Tausenden von Bauern, die alles verloren hatten und ruiniert waren, packten ihre wenigen Habseligkeiten auf ihre Autos oder ihre kleinen Lastwagen und fuhren gen Westen, um dort Arbeit zu suchen. Sie wurden oft ‘Oakies’ genannt nach ihrem Heimatstaat. Viele Orte an der Route 66 entlang boten Kampingreststellen an, wo diese armen heimatlosen Menschen kostenlos in ihren Wagen schlafen konnten. Die Route 66 wurde bald die Strasse zum Land der Hoffnung mit endlosem Sonnenschein, reichen Ernten und Arbeit, die man bezahlt bekam in Kalifornien. Der amerikanische Autor John Steinbeck dokumented diese Immigration in seinem Roman ‘ The Grapes of Wrath’ und nannte die Route 66 die Strasse aller Strassen überhaupt.

Route 66 in Williams, Arizona © Mike Leco / USATourist.com
Route 66 in Williams, Arizona

Bobby Troup schrieb "Get your kicks on Route 66"

Während des 2. Weltkrieges reisten Millionen von jungen Männern und Frauen über die USA über die Route 66 und sie wurden in die Europäschen oder Pazifischen Schlachtfelder geschickt oder kamen auch wieder nach Hause. Einer dieser Reisenden war Bobby Troup, ein früherer Trommler mit der Tommy Dorsey Band und ein Marine Kapitän. Er schrieb das jetzt berühmte Lied “ Get your kicks on Route 66” (Krieg’ deinen Spass auf der Route 66).Es wurde das Leitthema für die sehr populäre Fernsehsendung ‘Route 66” in den 1960iger Jahren. Die Strasse aller Strassen wurde in vielen Filmen und Fernsehsendungen über die Jahre hin festgehalten und hat ihren Platz in der Geschichte und Kultur der USA erhalten.

Leider musste die Strasse dem Fortschritt Platz machen Autobahnen und gerade schnelle Super Autobahnen ersetzten bald Teile der alten Route 66 von 1950 an. Im Oktober 1984 ersetzte die neue Autobahn No. 40 die letzten Reste der 66 in der Nähe von Williams, Arizona. Heutzutage gibt es nur noch kleine Reste der Route 66. Man kann immer noch wenige Teile der alten Strasse an der originalen Strecke finden. Die Hauptstrassen in vielen Mittwestern und südlichen Orten zeigen heute noch stolz Schilder mit “historische Route 66”.

Die Strasse musste dem Fortschritt Platz machen

Die längste Strecke, die noch intakt ist, kann man in West Arizona und Ost Kalifornien finden. Eine 160 km lange Strecke der Route 66 geht nordwestlich von Seligman, Arizona durch die Havasupai Indianische Reservation bei Peach Springs, und geht dann nach Kingman, Arizona. 140 km westlich von Kingman findet man eine weitere 160 km Strecke der alten 66, die nach Süden kurvt südlich von der I-40 und geht durch die Mojave Wüste durch die isolierte Gemeinde von Amboy, Kalifornien ehe man die neue Autobahn in Ludlow erreicht. Wenn Sie erleben wollen, wie die alte Strasse aussah, dann ist dies eine gute Strecke, die man fahren kann. Die Orte von Williams, Seligman, Peach Springs und der kleine Ort Kingman haben es geschafft, einige der Attraktionen an der alten Route 66 zu renovieren und zu erhalten. Man kann auch leere Touristen Unterkünfte und Attraktionen an der Seite der Strasse sehen.

Wenn Sie die originale Strecke der Route 66 von Chicago bis Los Angeles folgen wollen, dann ist es am Besten ,einen guten Führer der Route 66 zu kaufen. Das Meiste der 4,000 km Route ist schwer zu finden. Sie werden oft hin und her zwischen der neuen Autobahn und einzelnen Strecken der 66 fahren müssen.

Mir ist gerade mitgeteilt worden, dass es noch eine 170 km lange Strecke der originalen Route 66 zwischen Tulsa und Oklahoma City in Oklahoma gibt. Die neue Autobahn läuft nebenher aber die alte Strasse ist auch noch da.

Route 66 in Seligman, Arizona © Mike Leco / USATourist.com
Route 66 in Seligman, Arizona

Die längsten noch erhaltenen Strecken der 66 gibt es in Arizona und Kalifornien

Ich schlage vor, dass Sie Ihre Erforschung der Route 66 auf die Strecke zwischen Flagstaff, Arizona und Los Angeles beschränken . An der Strecke findet man die längsten Kilometer der originalen Strasse mit einer Menge von landschaftliche schönen Attraktionen in der Nähe. Der Grand Canyon, Sedona, die Boulder Talsperre, Las Vegas, Barstow und die Mojave Wüste sind alle in der Nähe der alten Route 66. Wenn Sie dies mit viel Stil erleben wollen, dann mieten Sie sich einen Corvette oder ein Harley Davidson Motorrad in Las Vegas, fahren Sie nach Kingman und kreuzen dann auf der Strasse aller Strassen.

Geschrieben von: Mike Leco
Üersetzung von: Irmgard Castleberry
Foto oben Kredite: © Mike Leco / USATourist.com
Fotobeschreibung: Eine alte Tankstelle auf Route 66