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Schlangen

Es gibt vier Arten von giftigen Schlangen die man üblicherweise in den kontinentalen Vereinigten Staaten auffinden kann. Die Korallenschlange (coral snake), ein Verwandter der Kobraschlange, lebt in den Südstaaten von der Ostküste bis zum Texas. Die Kupferkopfschlange (copperhead snake) findet man in den meisten Staaten des Ostens und des mittleren Westens, die "Cottonmouth Mocassin" lebt in den Wasserwegen und Sumpfgebieten des Südens bis zum Texas. Die Klapperschlange (rattlesnake), von der Familie der Viper, ist am meisten verbreitet in verschiedenen Varianten und kann fast überall in den Vereinigten Staaten gefunden werden.

Wassermokassinschlangen © Trisha Shears / Creative Commons Attribution ShareAlike 3.0
Wassermokassinschlangen leben typischerweise nahe Wasser und sie lieben seichte Seen, stagnierende Ströme und Sumpfgebiete.

Die wunderbar farbige Korallenschlange hat das stärkste Gift, doch verursacht wenige Todesfälle. Die Zurückgezogenheit und die nächtlichen Gewohnheiten dieser winzigen Schlange sind Grund dazu daß sie nur selten Menschen begegnet. Wenn sie beißt wird wegen ihrer Kleinheit und geringen Kraft nur wenig Gift abgegeben. Sie haben nur ein geringes Risiko eine Korallenschlange zu begegnen, deshalb stellt sie keine große Gefahr dar.

Die Cotton Mouthed Water Mocassin wird normalerweise in Flüssen, Bächen und Sümpfen der Südstaaten gefunden. Diese Schlange ist nicht aggressiv und flüchtet üblicherweise, es sei denn sie ist bedroht. Ihr Biß kann sehr gefährlich sein.

Es gibt Copperheads in den Oststaaten vom Staat Massachusetts im Norden bis nach Nord Florida im Süden. Ihr Bereich erstreckt sich bis in die Mittelwest Staaten. Ihr Biß ist sehr schmerzhaft, jedoch selten tödlich bei Erwachsenen. Er kann bei Kindern sehr gefährlich sein.

Die am meisten in den Vereinigten Staaten aufgefundenen giftigen Schlangen gehören zu den zahlreichen Arten von Klapperschlangen. Manche Arten bewohnen die Wüsten und ausgedörrten Berge der Südwest Staaten. Andere Arten wohnen in den Bergregionen. Noch andere findet man in den Wäldern, Bergen und Sumpfgebieten des Ostens. Manche Arten sind ziemlich groß und sehr gefährlich. Entgegen üblichen Meinung sind die meisten Bisse von Klapperschlangen nicht tödlich aber sie können äußerst schmerzhaft sein.

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Wenn Sie eine Klapperschlange oder irgend eine andere verdächtige Schlange sich auf einem Weg sonnen sehen, so meiden Sie sie einfach. Wenn Sie bei Dunkelheit marschieren, machen Sie viel Lärm und die Schlangen werden flüchten bevor Sie ihnen begegnen können. Tragen Sie Lederstiefel welche die Knöchel weit überdecken um sich vor einem Biß der Schlangen zu schützen wenn Sie durch Zufall auf sie treten. Die meisten Schlangenbisse ereignen sich wenn jemand auf eine Schlange tritt oder sich auf eine setzt oder auch wenn man sie beim Pflücken von Beeren oder beim Sammeln von Holz fürs Lagerfeuer berührt. Wenn Sie sich in einer Schlangenreichen Gegend befinden, sollten Sie aufpassen wo Sie Ihre Füße setzen, wo Sie sich hinsetzen und wohin Sie Ihre Hand strecken.

Schlangenbisse sind verhältnismäßig selten, doch wenn es Ihnen vorkommt, gebissen zu werden, versuchen Sie die Schlange zu identifizieren, denn dies vereinfacht die Behandlung. Nehmen Sie Ringe und am Körper getragene Schmuckstücke ab bevor die Schwellung eintritt. Schneiden Sie nicht in die Wunder und binden Sie sie nicht ab. Schlangengift kann das Gewebe um den Biß töten und so starke Narben und Verformungen hervorrufen. Um Gewebeverlust zu vermeiden soll der angebissene Körperteil möglichst wenig bewegt werden. Tragen Sie einen leichten Verband auf den Bereich des Bisses auf und bringen Sie das Opfer so schnell wie möglich zu einem Krankenhaus.

Geschrieben von: Mike Leco
Üersetzung von: Charles Werner
Foto oben Kredite: © Philip / Creative Commons Attribution ShareAlike 3.0
Fotobeschreibung: Die Sidewinder Klapperschlange kann man in den Wüstengebieten der südwestlichen USA und Teilen von Mexiko finden.