Death Valley

Death Valley Abenteuer

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Nachdem wir die üblichen Touristenattraktionen des Tals des Todes besichtigt hatten, waren wir entschlossen, einige der weniger besichtigten Sehenswürdigkeiten zu sehen und gingen auf Erkundung einer der entlegenen Straßen. Wir wählten die 26 Meilen lange Fahrt durch den Titus Canyon. Unserer Reiseführer empfahl uns ein Fahrzeug mit Vierradantrieb zu benutzen, doch sagte aus daß die Straße üblicherweise mit einem PKW befahren werden könnte.
Walking in the Canyon
Fußwanderung im Canyon

Wir machten uns früh am Morgen, sofort nach Sonnenaufgang, auf den Weg und fuhren nach Osten, die Hänge der Grapevine Mountains hinauf zum Wüstenplateau an der Grenze des Nevada. Anfangs verpaßten wir unsere Abzweigung weil die "Straße" nur etwas mehr war als einige Reifenspuren in der Wüste. Sie nennen die eine "Waschbrettstraße" (washboard road) weil die Oberfläche gewellt ist mit einer kontinuierlichen Serie von Buckeln welche Ihre Reifen auf der Oberfläche tanzen und Ihre Zähne klappern tun.

Es war ein wunderbarer Morgen, der Himmel war blau und die Hitze war auf diesem Hochplateau weniger intensiv. Eidechsen und Hornkröten flüchteten von der Straße als wir uns näherten. Niedliche Wüstenhörnchen, kleiner als Mäuse, eilten unters Gebüsch.

Einige Meilen in der Wüste sahen wir einen enormen alten Cadillac auf einer Staubwolke auf uns zu schweben. Als sie sich näherte begrüßten wir die alte "Wüstenratte" die ihn lenkte und fragten ob die Straße zum Titus Canyon befahrbar sei. "Waal" sagte er indem er einen Mundvoll Tabaksaft zwischen unsere Autos spuckte, "Ya should have a four wheel drive veehickle, but I reckon ya can make it" (Sie sollten ein Vierradantrieb haben, aber ich glaube Sie werden es tun können).

Etwas weiter begann die holperige Wüstenstraße die oberen Hänge der Grapevine Mountains zum Redstone Paß hinauf zu steigen. Es war nicht schwer zu erraten woher sein Namen stammt. Die Felsen, der Boden und die Klippen um uns herum waren alle von tief Ocker roter Farbe. Die schmale, unbefestigte Straße tauchte in den Titus Canyon mit steilem Gefälle und ohne Leitplanken hinein.

Die Landschaft war spektakulär. Das "Tal des Todes" erstreckte sich unter unseren Füßen mit den Pannamint Bergen am Horizont. Die Wände des Canyons waren aus bunten Felsschichten gebildet und seine Sohle war mit hoher Wüstenvegetation bewachsen.
Geisterstadt
Geisterstadt

Mehrere Meilen unterhalb sind wir an die Geisterstadt Leadville gekommen. Nur wenige Bauten davon waren übrig aber man konnte die Fundamente vieler anderer sehen. Alte Bergwerkseingänge führten in die Wand des Canyon und ein altes Autowrack lag rostend in der Sonne. Kakteen blühten an den verlassenen Hängen.

Nach weiteren mehreren Meilen hielten wir in Klare Springs, einer der seltenen Wasserquellen von Death Valley, an. Ein winziger Wasserstrahl entsprang dort aus der Wand des Canyon und verschwand schnell im sandigen Boden. Spuren von wilden Bergziegen umgaben die Quelle und indianische Schriftzeichen in den Felsen bekundeten stillschweigend davon, daß Eingeborene Amerikaner vor Jahrhunderten diese Wasserversorgung schon nutzten. Eine Jeep welche schnell vorbeifuhr und im Canyon verschwand erschreckte uns. Dies war das erste Lebenszeichen andere Menschen das wir in mehr als sechs Stunden begegneten!

Der Canyon wurde viel schmaler als wir seinem Tiefpunkt näherten. Ganz unten war er weniger als 40 Fuß (12 m) breit und die fast senkrechten Wände erhoben sich Hunderte von Fuß über uns. Auf einmal begegneten wir eine Ansammlung von Felsbrocken welche von einem Erdrutsch stammten der unsere Straße zerstört hatte. Als wir uns fragten wie unser Auto hier durchkommen könnte begrüßten zwei junge Männer und ein junges Mädchen uns und baten Hilfe an. Die Jeep welche uns eine Meile früher überholt hatte wartete am Rand der Straße. Sie hatten vermutet daß wir hier sicherlich Hilfe benötigen würden. Mit vielem Geschiebe und sehr vorsichtigem Fahren gelang es uns durchzukommen. Nach unserm gebührendem Dank setzten die drei ihren Weg mit hoher Geschwindigkeit fort.

Ein wenig weiter kamen wir zur Mündung des Canyons in die brennende Hitze von Death Valley. Wir hatten sicher ein Teil des Tales des Todes gesehen, welches kaum ein Tourist besichtigt.

Wenn Sie ein Abenteuer auf einer der entlegenen Straßen von Death Valley versuchen wollen, mieten Sie doch ein Fahrzeug mir Vierradantrieb! Versichern Sie sich daß der Kraftstoffbehälter voll ist! Nehmen Sie viel Wasser und etwas Nahrung mit! "Straßen"karten können Sie im Besucherzentrum erhalten.

Geschrieben von: Mike Leco

Übersetzung von: Charles Werner


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Tip Hat Death Valley Abenteuer Hinweis: Im Tal des Todes kann es im Sommer sehr heiß werden. Sehr, sehr heiß! Die meisten Touristen steigen nur für einige Minuten aus ihrem Rundfahrtbus, nehmen einige Photos und eilen in die klimatisierte Atmosphäre des Busses zurück. Die Tagestemperatur kann 130°F (50°C) überschreiten. Auf den glitzernd weißen Salzflächen kann die Bodentemperatur sogar 150°F (65°C) erreichen! Sogar in den Sommernächten fällte die Temperatur selten unter 100°F (38°C). Um Ihnen eine Idee zu geben was dies bedeutet:….Die Besucher werden davor gewarnt, keine Kerzen mitzubringen weil sie im Auto schmelzen würden! Die beste Jahreszeit für eine Besichtigung von Death Valley sind die Monate Dezember bis Februar.



Death Valley Verbindungen

Die Internet Seite des Nationalparkdienstes über entlegene Hinterlandstraßen: http://www.nps.gov/deva/FrameSet3.htm


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